Norwegen per Anhalter entdecken

15 August 2014 | By admin in Allgemein

Das atemberaubend schöne Norwegen zählt zu einem der teuersten Länder der Welt und wer nicht über das nötige Kleingeld verfügt, der kann die abwechslungsreiche Landschaft auch per Anhalter erkunden und vielleicht von einer ganz besonderen Seite kennenlernen. Die Landfläche Norwegens zieht sich an der Westküste Skandinaviens über 1.800 Kilometer bis über den Polarkreis zu Europas nördlichstem Punkt. Besonders in den sehr langen Nächten im Winter sollte man also auf das Trampen in der Dunkelheit eingestellt sein. Allen Urlaubern, die Norwegen per Anhalter entdecken möchten, empfehlen wir daher, ihre Reise in die Sommermonate zu legen – dann wird es hoch im Norden nämlich überhaupt nicht dunkel!

Trampen in Norwegen: Per Anhalter durch die Fjord-Galaxis

Für den Fernverkehr gibt es in Norwegen weniger Autobahnen, dafür umso mehr Schnellstraßen, zwischen welchen allerdings auch im Sprachgebrauch kaum ein Unterschied gemacht wird. Leider ist es auf den Autobahnen (Europastraßen) in Norwegen nicht erlaubt, zu trampen. Dennoch bieten Raststätten, Auffahrten und Landstraßen eine gute Möglichkeit, sich per Anhalter in Norwegen fortbewegen zu können. Die E6 (Europastraße 69) bietet zwar das schnellste Vorankommen, jedoch sind es die Landstraßen, welche dem Besucher einen einzigartigen Einblick in das skandinavische Land bieten. Die Europastraße 6 durchzeiht beinahe das ganze Land der Länge nach. Weiter im Norden ist das Straßennetz weniger ausgebaut, hier allerdings erhöht sich die Chance, auf längere Distanzen als Anhalter mitgenommen zu werden. Beinahe an jeder Autobahnauffahrt gibt es hier zudem eine Bushaltestelle, da das Busnetz in Norwegen auch auf die Autobahnen ausgedehnt ist. Die Bushaltestellen sind also immer ein ganz guter Ausgangspunkt, um weiter zu kommen, wenn es bei der Tour per Anhalter durch Norwegen mal Probleme mit den Mitfahrgelegenheiten geben sollte.

Weitere Tipps zum Trampen in Norwegen

Die Raststätten in Norwegen befinden sich nicht direkt an den Straßen, sondern immer etwas abgelegen, weshalb sich das Trampen in Norwegen von Raststätte zu Raststätte nicht sonderlich anbietet. In den Küstenregionen sind viele Straßen von Fährstrecken unterbrochen, beispielsweise über einen der zahlreichen Fjorde. Es bietet sich also an, Fahrer, die auf die Überfahrt warten, anzusprechen und auf der anderen Seite erneut eine weitere Mitfahrgelegenheit zu finden. Das Geld für die Überfahrt richtet sich auch nach der Anzahl der Insassen aus und es gestaltet sich recht einfach, ohne Fahrkarte als Fußgänger an Bord einer Fähre befördert zu werden.

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